Fotoausstellung: Zurück in die Zukunft- Widerstand und Zuflucht auf Tuchfü(h)llung

 

 

Anlässlich des IDAHOT (17. Mai) und des Tages der lesbischen Sichtbarkeit (26. April) laden ERMIS-Frankfurt und ¡Despierta! ins Switchboard zur Fotoausstellung zum Thema „Mehrfachdiskriminierung aus der Sicht der lesbischen Frau".


Gefördert von Stadt Frankfurt Kulturamt / / Fotos: Melissa Messerschmidt / Modell: Mercedes Rodriguez Garcia-Gutierrez / Visagist: Wango Deligiannis VeranstaltungFoto-Ausstellung„Zurück in die Zukunft –Widerstand und Zuflucht auf Tuchfü(h)llung

Vernissage

Freitag 25/05/2018 ab 20:00Uhr

Finissage.

Dienstag 05/06/2018 ab 20:00Uhr

Switchboard Bar Café,  Alte Gasse 36, 60313 Frankfurt am Main

Am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie, erinnern wir an den 17.05.1990, den Tag, an dem Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel der Welt-gesundheitsorganisation (WHO) gestrichen wurde und offiziell nicht mehr als Krankheit gilt. Schwules Leben wurde in der Gesellschaft schrittweise sichtbar.

Lesben hingegen werden sowohl mit ihren Potentialen als auch mit ihren spezifischen Ausgrenzungserfahrungen nur unzureichend wahrgenommen. Seit 2008 ist der 26. April ein Tag, an dem speziell auf die Sichtbarkeit von lesbischen Frauen aufmerksam gemacht werden soll. Lesben sollen in jedem Lebensalter und in ihren unterschiedlichen Lebensla-gen, in ihrer Vielfalt und ihrer Power, mit ihren Themen und Interessen, ihren Beiträgen zu Kultur und Geschichte und insbesondere zu Geschichte der Frauenemanzipation sicht-bar sein.

Lesben sind keine homogene Gruppe. Ihre Erfahrungen, Chancen und Identitäten sind neben ihrem Geschlecht auch von vielen anderen Faktoren ge-prägt. So sind Schwarze Lesben, Lesben of Color, migrantische Lesben, körperlich und geistig beeinträchtigte Lesben, Lesben aus der Arbeiter*innenklasse, akademische und nicht akade-mische Lesben, Lesben mit Fluchterfahrung, alte und /oder transgeschlechtliche Lesben von zusätzlicher Mehrfachdiskriminierung betroffen.

Thematisiert wird, dass Lesben grundsätzlich der Mehrfachdiskriminierung aufgrund ihres Ge-schlechts und aufgrund ihrer sexuellen Identität unterliegen. Die Fotoausstellung verdeutlicht die komplexen Zusammenhänge von Diskriminierungserfahrungen.

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Über ERMÍS wurde 1998 als LSVD Gruppe gegründet und ist in mehreren deutschen Großstädten Anlaufstelle (nicht nur) für griechische LGBT*. Die Sektion in Frankfurt am Main ist eines der derzeit aktivsten ERMIS-Teams und mit der lokalen Community eng verbunden.

Kontakt: ERMIS-Frankfurt@hotmail.com

Info: www.ERMIS.de

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